Wednesday, December 15, 2010

Grüne Energietechnik – Ein Kommentar zu EF-Online

Gar kein schlechter Artikel zur grünen Energietechnik findet man zur Zeit auf EF-Online. Abgeklärt und relativ sachlich (besser als bei manchen meiner Beiträgen) wird hier die Problematik von grünen Energietechniken geschildert und zwar am Beispiel der in D weit verbreiteten (und industrielle genutzten) Windkraft.

Ich möchte mich kurz zu einigen der Kritikpunkte an diesem Text durch einige Kommentatoren äußern, da diese nicht immer treffend sind bzw. arg unrealistisch:

Crisis Maven hält AKWs für gefährlich (mehrtausendfaches Atombombeninventar) und dadurch die Kernkraft für unwirtschaftlich, gefährlich und landesverteidigungsgefährdend.

Meine Antwort: Wenn es nur um das Potential der “Atombombe” geht, dann hat der liebe Herr nicht unrecht, nur ist das ganze wiederum nicht so einfach. Ungleich Atombomben ist es sehr viel schwerer einen modernen Atommeiler zur Explosion zu bekommen. Es ist wesentlich einfacher für Terroristen eine schmutzige Bombe selbst zu bauen und dann im Stadtzentrum zu zünden, weshalb dieses Risiko quasi null ist. Es ist heutzutage einfacher eine A-, C- oder B-Bombe aufzubauen und diese loszulassen, als in ein Nuklearkraftwerk einzudringen und dort dieses zur folgenschweren unkontrollierten Kernfission zu bringen.

Seinem PUnkt der “Selbstversorgung als Argument Hitlers” stimme ich allerdings zu. Es ist das denkbar schlechteste Argument m.E.

Zu 2. ist erst einmal zu klären, dass “die Bundesregierung” gar nichts in dem Markt verloren hat. Außerdem baut man AKWs NICHT über den GRundlastbereich aus, nicht mal als Backup für grüne Energien werden diese genutzt (Regelzeiten, Anlaufszeit etc.). Es liegt hier ein Mißverständnis vor, denn normalerweise werden Mittellastkraftwerke oder Schnellkraftwerke genutzt und das sind entweder Wasser- oder Kohlekraftwerke.

Ob Atomkraft unwirtschaftlich ist, ist so eine blödsinnige Frage, da man weder bei Windkraftanlagen noch bei AKWs gute Preisbildungen ohne Subventionen hat. Allerdings kann man sagen, dass Kohlekraftwerke etwa 30 ct/kWh billiger sind als Windkraftanlagen. Bei AKWs kommen hohe Investitionskosten und Recyclingkosten dazu. Eine reine Schätzgröße von etwa 1,5 – 2-fache eines KKW ist hier schon drin, was die Kosten auf 10-15 ct/kWh hebt (immer noch billiger).

@CARN:

Batterien sind wohl nicht der Faktor, der den grünen Technologien helfen wird, da er zusätzlich zu den schon hohen Kosten dieser Energielösung anfallen würde. Gleichfalls ist “Batterie” der falsche Ausdruck, denn es werden eher gasförmige Speicher bevorzugt, die dann in alten Höhlensystemen erstellt werden. Sind diese Speicher ungefährlich? Keine Ahnung, aber auch nicht gefährlicher als Endlager.

Selbst wenn man den Vorschlag einiger “Verkehrswissenschaftler” aufgreifen würde und Elektroautos als “fahrende” Batterien für das E-Netz nutzen würde, würde das Problem bleiben: Kosten hoch und in diesem Fall Umweltschutz gering (Lithium ist nicht gerade das umweltfreundlichste Metall der Welt). Die Stromspeicherung per hochgepumpter Wasserkraft hingegen ist eine Art der Speicherung, die zu teuer ist, wie die Schweizer es jede Weihnachten beweisen.

Die Idee einen Ausgleich der Last durch eine verknüpfung und Kopplung aller europäischer und nord-afrikanischer Stromnetze zu erreichen ist nett, aber unrealistisch und zwar nicht nur aus geopolitischen Gründen und wegen zivilisatorischer Unruhen (Geislnahme anderer Staaten durch E-Produzenten oder Speicherländer). Nein, das Problem liegt schon auf der technischen Seite. Denn selbst Deutschland und frankreich, die nun seit 60 Jahren friedlich nebeneinander sitzen und sich immer enger verflechten, haben ein schlecht ausgebautes Koppelsystem, das schon heute an den Grenzen des Möglichen arbeitet. Dazu kommen unzählige neue Freileitungen, die die Transfährleistung herstellen müssen und auch hier sind die Grünen ganz groß im Widerstand (Genozid von Vögeln durch Freileitung – heißes Thema für dämliche Idioten).

Ja, man kann Gas mit den in den Mix nehmen, ABER nur aus regenerativen und gasverbrennenden Kraftwerken kann man ein Energiesystem nur dann aufbauen, wenn man deutlich mehr Fläche bereitstellt und hier streuben sich wieder alle Ökos der Welt. Es ist nun mal so, dass der Heizwert von Gas wesentlich geringer ist, als der von Kohle oder Uranbrennelementen, d.h. für die selbe Leistung braucht man mehr Fläche. Es löst ausserdem nicht das Problem mit Schattenkraftwerken, d.h. den Systemreserven bedingt durch die Variabilität von regenerativen Kraftwerken.

Als Addendum mag ich hier mich noch kurz auf dezentralisierte Solarstromnetze einlassen, die ja durchaus in D immer weitere Verbreitung finden. Nicht nur, dass dieser Strom schon bei der Erzeugung schweineteuer ist, er ist auch noch schwer im Netz zu verwalten. Denn der Gleichstrom der Zelle muss per Wechselrichter in das Netz kommen und da diese Energie nicht nur in der Spannung schwankt, sondern auch in der Frequenz, kann dies zu Problemen im örtlichen Energienetz führen. Hier sind heute schon die großen Energieversorger an den Grenzen dessen was möglich ist und haben oft viel Verschwendung, etwas was nach den Regeln der lean production vermieden werden sollte (tja, die Neoliberalen sind halt doch die besseren Umweltschützer).

Wednesday, December 08, 2010

Steuerhinterziehung–Meine Meinung

Dislaimer: Ganz klar ist das hier meine Meinung und sonst nichts, weder sondrelich argumentiv noch mit Belegen (Achtung – bissige Polemik inbegriffen):

Nun wurde die Straffreiheit für Selbst-Anzeiger bei Teilveröffentlichungen aber auch bei zeitverzögerten Ganzveröffentlichungen der Konten zurückgenommen oder zumindest stark begrenzt. Die Folgen werden natürlich die Befürworter dieser Maßnahmen überraschen: Nächstes Mal wird sich keiner selbstanzeigen und keine Millionen reinspülen, denn jetzt ist es alles oder nichts. Ich wusste auch nicht, dass es neben einem Bund der Steuerzahler (quasi den Helden in weißer Weste) auch eine Vereinigung des Imperiums gibt, nämlich die Gewerkschaft der Steuerzahler (WTF, Orwell lässt grüßen). Meiner Meinung nach die perfekte Gruppe, wenn es in der Apokalypse mal ums aufräumen geht (Ein Baum – Ein Strick).

Doch zurück zum eigentlichen Thema: Steuerhinterziehung. Nun, ich bin kein wirklicher Freund von Steuerhinterziehung als Notwendigkeit, aber ich bin auf der Seite jedes Steuerhinterziehers, da er meiner Meinung nach das richtige macht: Dieser korrupte Staat hat es nicht auch noch verdient Millionen unrechtmäßig zu enteignen (egal von welcher Leistungsklasse). Dies ist übrigens ein Grund dafür, dass sich immer mehr leute über “Hungerlöhne” beklagen, denn früher war das Steueraufkommen nicht ganz so hoch (und teuer).

Generell bin ich ganz klar gegen den Kauf von Steuersünder-CDs, die über eine Straftat erlangt wurden (interessant: Grüne und Co. sind dafür, obwohl sie ja angeblich für “Privatsphäre” stehen – tja, Dummheit ist weit verbreitet).

Wer mich jetzt der Sünde beschuldigt alles doch nur negativ zu sehen, dem möchte ich natürlich einen Gegen-Vorschlag unterbreiten. Anstatt wie wild Leute dafür zu bestrafen, dass sie aus Angst vor einem undurchsichtigen und überzogenen Steuerrecht ins Ausland flüchten, sollte man doch einmal über die Vereinfachung des Steuergesetzes nachdenken. Durch eine Vereinfachung und dessen Transparenz wird viel Geld gespart (Steuerberater, Finanzamt, Zeit der Arbeitnehmer und Arbeitgeber!!!) und gleichzeit werden trotzdem die Einnahmen auf dem gleichen Niveau bleiben, weil sich viele Steuerhinterzieher wieder in D melden und gleichzeitig die Möglichkeiten Schlupflöcher zu nutzen wegfallen. Ich kann das nur gerne belgen, denn ich muss z.Z. meine eigene Steuerbescheinigung machen. Es gibt Ermäßigungen für alles mögliche: Umzug, Heimarbeitsmittel, Pendlerpauschale, Auslandsreisen, Rente, private Vorsorge, Berufsunfallsversicherungen, Kirchensteuer.

Dies verursacht nicht nur mir Kopfschmerzen, obwohl man sich ja darüber freut Geld zurück zu bekommen. Aber warum kann das nicht anders herum sein? Warum kann man nicht das Geld behalten und dann einen fixen Betrag an den Staat abführen, übersichtlich, einfach und direkt, kaum Vertuschungsgefahr.

Die Begürndungen dafür sind einleuchtend und einfach: Klientelpolitik von allen Parteien, Interessen von Lobbyisten (Steuerberater) und letztlich “Begnügung des Glücksspielgefühls” – man gewinnt ja was (das einem schon mal gehörte). Letztlich mögen die Parteien es natürlich auch nicht, da damit offenkundig würde, wie viel man eigentlich zahlt!

Mein fantastischer Vorschlag wäre ein Steuersatz von 15% für jeden (für alle Verfechter eines steigenden Steuersatzes: 15% sind fast fair, denn selbst darin ist eine Staffelung enthalten – geht zurück in die Schule wenn ihr das nicht versteht). Eine etwas relastischere Annahme: 25 – 20 – 15 als Staffelung, über die Einkommenshöhe pro Prozentssatz können ja die sozialdemokratischen Parteien würfeln (mehr ist das nämlich nicht).

Sunday, December 05, 2010

GDP Growth

Here is a chart I found from 1995 to 2010 on GDP growth in Europe:

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It seems that the average is between 0 and 1 %, while inflation ranged between 4 and 1 %:

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I’d really like some statistics going back just from 1900 to 2010, but of course, I don’t wanna pay a lot. At least, this is something the European statistic department could provide for its taxed citizens. But well, even that is a lot to ask, I think.

If I find more, I will of course make an update. But the gist is plainly visible. In 10 years, we have around 0.5 % less growth than inflation, meaning that we actually (and the state) lost wealth, ripping off creditors and the savings of people alike.

If we have 2 % inflation and 0.5 % growth, we lose a net of 1.5% wealth per year in order to reduce our debt. Of course, this hits the poor earlier then anyone else. Just to make it more plain, you lose 1.5 % of your net wealth per year due to the inability of government to allow for more growth and present a balanced budget.

Of course, there are even more factors that play a role, but this very “aggregate” simplistic model shows that something is going horribly wrong.

How Welfare States operate financially

This is a comment I posted over at Armed and Dangerous, which sums up my thoughts on how social democracies in Europe tend to work financially:

The idea behind running those states is that debt is not a problem for that states, because of two mechanisms:

a) Inflation actually reduces government debt (of course, this is on the back of their citizens, which will have to deal with losing wealth). And thus they can use it to limit their debt.

b) Growth is important, because the size of the yearly growth of the GDP is also an indicator to the rise in tax revenue.

In a "perfect" world, so their assumption, growth will outpace inflation and thus provide a safe way to reduce debt and yet have no pressure to actually get a balanced budget and thus make necessary cuts the government. Every one, however, who has witnessed more than a few years of world-wide politics knows at least several issues that are totally destroy this thinking. First, it is a static analysis, that doesn't include changes in laws, regulation and taxes and second it does assume that it is possible to target inflation and to know the actual "inflation" of the moment. Both ideas are highly uncertain, because measurements are indirect and prone to meddling.

If we look at the European welfare states in the last 50 years growth went down, expenditures went up (and so grew the debt) and inflation stayed high, which are primarily the symptoms that caused those nations to fall during a crisis.

At the moment I just try to get hold of all the data on GDP, Inflation and Rise in national debt via the ESTAT (European Statistics Department). Then I will reserve final judgment on my theory =)

Monday, November 29, 2010

Der Nachrichten-Tag auf DFL

So wie ich ihn während meiner 2 h Stau-Tour de Force miterlebt hab. Erst ging es um den morgen folgenden Schlichterspruch des Herrn Geisler in Stuttgart, welcher mich persönlich nicht wirklich interessiert, da schon jetzt klar ist, dass die Bauarbeiten nicht stoppen werden. Für mich geht es nicht darum, ob der Bahnhof unter- oder oberirdisch gebaut wird, sondern um ein fundamentales Umdenken – Weg vom Personennahverkehr auf der Schiene und hin zum Warentransport.

Hier ein kleines Beispiel zur Verteilung des Warenverkehrs in der Welt und die Folgen. Dies ist besonders drastisch, wenn man es mit dem Personenverkehr vergleicht. In Europa transportiert die Bahn 6 % des Personenverkehrs und 78 % auf der Straße. Gleichzeitig transportieren wir 75 % der Fracht auf der STRAßE!!! Die USA ist uns hier logistisch um Jahrzehnte voraus. Sie haben nur 30 % des Güterverkehrs auf der Straße und 82 % des Personenverkehrs. Wer ein bisschen rechnen kann, der sieht gleich, dass dies ein schlechter Deal für uns ist. Milliarden Kosten um eine Minderheit von 4 % mehr Personenverkehr als die USA zu erreichen: Wahnsinn!!!

Danach kam das Ende der Schwarz-Grünen Regierung in Hamburg, was ich mal unter dem Stichwort “Wayne” verbuche. Mich sicher nicht!

Als nächstes sind die DFLer in rechthaberischer und absolut dämlicher Art und Weise auf der Schweiz und deren basis-demokratischer Entscheidung für eine Abschiebung von Straftätern (Ausschaffung) kritisiert. Man kann gerne für Open Borders streiten und dies als ein wichtiger Grundstein der Menschenrechte halten (was NICHT durch die Charta der Menschenrechte gedeckt wird, genauso wenig wie die Abschiebung von Verbrechern verboten ist, sonst wäre D schon lange ein krimineller Staat – Man erinnere sich an den Abgeschobenen Türken vor einigen Jahren).

Es geht hier auch nicht darum, wie reißerisch einige Medien in der Schweiz (gell ihr alten sozialitischen Berner) und aus Deutschland (nicht wahr DFL u. a.) verkünden, dass jedes Delikt zur Ausschaffung erlaubt. Nein, es geht darum den Prozess bei schweren Straftätern zu ermöglichen und zu beschleunigen (wobei hier natürlich die Gefahr in der Definition von “schwer” besteht). Generell haben sich Ausländer im Gastland zu benehmen und kein Kapitalverbrechen, d.h. etwas anderes als Bagatelldelikte, zu begehen. Wer sich an die Grundregeln einer Gesellschaft nicht halten kann und hier meine ich wirklich GRUNDREGELN, d.h. Grundgesetze, der sollte wieder in sein eigenes Land zurück müssen. Basta, das ist nicht “ungerecht” oder “sozial kalt”, sondern nur gerecht und eine Folge des gesunden Menschenverstandes. Wenig überraschend können das die nicht-reflektierenden Deutschen nicht verstehen. Denn was sie der Schweiz verbieten wollen, betreiben sie in ihrem imperialistischen Gehabe selbst täglich.

Und letztlich war da noch Cancun und der Weltklimagipfel der Gläubigen… ähm.. Ökos und Sozialisten. Aber während dieser wieder einmal in der Lächerlichkeit zu versinken droht und ausser ein paar Milliarden Kosten keinen Schaden hinterlassen wird, sieht dies bei der Schwachen Argumentation des polemischen und politisch-motivierten Sprechers des DFL anders aus. Gerne wird erwähnt, dass der DFL normalerweise “recht” neutral bleibt, aber keinesfalls in diesem Beitrag. Nicht nur, dass er die wirklich grauenhafte “Aufklärung” der Jugend über den “Klimawandel durch den Menschen” am Beispiel einer jetzt verblödenden Klasse eines Bonner Gymnasiums offenbart, selbst die zu Wort kommenden Experten haben leider nur wenig Ahnung worüber sie reden.

Während der Wissenschaftler aus dem Potsdamer Forschungsinstitut verzweifelt versucht die IPCC zu verteidigen, die nicht einmal mehr von Dr. Judit Curry verteidigt wird, und gleichzeitig versucht uns zu überzeugen, dass der "schreckliche” Klimawandel in den nächsten Jahren schreckliche Folgen haben wird, solange er nur auf 2°C begrenzt wird, versucht der Moderator die Fehler des IPCC klein zu reden und die Skeptiker auf den dümmsten gemeinsamen Nenner zu begrenzen, nämlich die Kritik eines Recherchefehlers bezüglich der Lebensdauer einiger Gletscher.

Es ist unglaublich zu sehen, auf welch geringem Niveau hier diese mainstreamigen Alarmisten argumentieren und wie wenig sie offensichtlich den Skeptikern wirklich entgegen zu setzen habe. Keiner meiner schon mehrmals formulierter Kritikpunkte wurde nur im Ansatz angesprochen! Stattdessen wurde gezeigt, dass die Schüler heute keine Ahnung von der wissenschaftlichen Materie haben, außer das “irgendwie” aus CO2 in der Atmosphäre Erderwärmung entsteht. Was eben mehr mit Glaube und Religion zu tun hat, als mit vermittelten naturwissenschaftlichen Grundlagen…

Oh Weh, ein schlimmer Tag heute…

Saturday, November 27, 2010

Monday, November 22, 2010

Ireland - ein unnoetiger Bailout?

Das ist doch die Frage, die sich bestimmt viele stellen. Wie konnte es nach dem wiederholten ringen zwischen Irland und der EU dennoch dazu kommen, das Irland den leichten Weg aus der Krise gewaehlt hat (zumindest kurzfristig leichten Weg - auf lange Sicht wird es Irland durch die Mittbestimmung der EU schlechter ergehen).

Nun erstmal waere da die Tatsache, das ein Bailout wesentlich einfacher ist fuer die Regierung selbst. Anstatt seine eigenen Finanzen und den Finanzsektor zu verbessern und erneuern, muss man nur das Geld anderer Leute annehmen, um die Probleme zu uebertuenchen.

Dann waere da noch die Tatsache, dass die EU wahrscheinlich darauf gedraengt hat und zwar aus machtpolitischen Gruenden:

  1. Die EU will keine alternativen Loesungen abseits ihrer vorgeschlagenen Doktrin aufzeigen ( nachher koennte noch jemand auf die Idee kommen, das die Bailouts oekonomischer Schwachsinn waren) und dem gemeinhin herrschenden und staatstragenden Keynsianismus.
  2. Die EU will zeigen, dass sie mit den Problemen umgehen kann und da muss dann auch Irland heim ins Reich geholt werden. Denn sonst saehe es langsam duester fuer den EURO aus. 
  3. Der EU sind Steueroasen und ins besondere der irische Sonderweg ein Dorn im Auge und die Krise bzw. der Bailout erlauben Eingriffe, die diese Sonderloesung der kontinuierlichen Verbesserung beenden
Man merkt das ich hier voreingenomen bin, aber meine Toleranz gegenueber Bullsh*t hat in der Krise rapide abgenommen. Genauso wie die deklarierung, dass nur hoehere Steuern uns sicher aus der Problemzone navigieren koennen und somit generell etwas gutes ist. Ich kann es nicht mehr hoeren, dass auf wettbewerbsfaehigeren Staaten wie Liechtenstein, Schweiz, Irland u.a. eingedroschen wird, waehrend man die eigentlichen Misswirtschafter und Geldverprasser einfach so ziehen laesst, seien sie in Spanien, Griechenland oder der BRD.

Es muss zu einem gewissen Teil politischer Druck gewesen sein, wenn man sich ansieht, dass Irland noch bis Mitte naechsten Jahres im gruenen Bereich mit ihren Schulden geblieben waere und das schon jetzt das Budget Irlands wesentlich besser aussieht als man dachte. Es ist also bei weitem nicht so dringender Handlungsbedarf wie beim Rekordsuender Griechenland. Wahrscheinlich wird man jedoch die wahre Geschichte erst in einigen Jahren erfahren, wenn die notwendige Distanz da ist.

P.S.: Rechtschreibfehler sind fast vollstaendig auf die franzoesische Tastatur zurueck zu fuehren ;)

Friday, November 19, 2010

Woher kommen eigentlich die Begriffe Links und Rechts

Woher kommen eigentlich ursprünglich die Begriffe Links und Rechts für politische Spektren, bzw. wer hat das entschieden? Es ist ja bekanntlich sprachübergreifend in Europa, den USA, aber auch in so ziemlich allen anderen Ländern.

Ich weis das ich früher im Geschichtsunterricht das einmal gelernt hatte, aber entfallen ist es mir trotzdem. Gott sei Dank gibt es bei solchen Fragen die Wiki:

Das Aufkommen der Links-Rechts-Unterscheidung im Sinne politischer Richtungsbegriffe wird auf den Ursprung der Französischen Nationalversammlung in der verfassunggebenden Nationalversammlung (Konstituante) von 1789 zurückgeführt. Dadurch blieb die Sitzordnung nicht länger das Spiegelbild festgefügter gesellschaftlicher Hierarchien wie in der Versammlung der feudalen Generalstände, sondern brachte bald die Dynamik politischer-ideologischer Auseinandersetzungen zum Ausdruck. Es entstand eine Auffächerung der politischen Orientierungen in der Nationalversammlung in ein Meinungsspektrum zwischen zwei Extremen: Die linke Seite „le côté gauche“ kennzeichnete eine revolutionäre, republikanische Stoßrichtung, während „le côté droit“ mehr zurückhaltende, der Monarchie freundlich gesinnte Vorstellungen vertrat. Bald wurden die räumlichen Adjektive „links“ und „rechts“ substantiviert und man sprach nun einfach von „la droite“ und „la gauche“. Innerhalb dieser Lager bildeten sich wiederum sehr rasch Flügelgruppen: „l’extrémité gauche“ und „l’extrémité droite“.

Sehr schön und wieder haben wir etwas gelernt =) Die Franzosen sind an den Begriffen Schuld. Sie sind quasi der Ursprung des differenzierten Einheitsbrei. Ob jetzt die totalitären von Links oder Rechts kommen ist doch langsam “total” egal…

Des DeutschlandFunk’s begrenztes Wissen

Da hab ich doch heute Abend den Kulturteil des DLF-Abendprogrammes gehört und während durchaus interessante Beiträge, wie die mutmaßlich echten Tagebücher von Mussolini oder die Aufführung von Richard Wagner in Israel dabei waren, gab es auch einen Beitrag der schlechter nicht hätte sein können. Sicher, ähnlich wie bei Kinofilmen, kann man nicht erwarten das alle Beiträge gleich hohes Niveau haben: M. N. Shyamalan ist hier ein sehr gutes Beispiel.

Dennoch hätte ich mir von einer Rezension des “Götz von Berlichingen” mehr erwartet, als ein Vergleich mit S21-Gegner. Denn dieser könnte nicht unzutreffender sein. Auch der Vergleich des Theaterstückes hinkt, hierbei wird der Götz in die post-moderne, pardon, in die Nachkriegszeit katapultiert. Dort ist er ein Politiker der zwischen seiner Abneigung gegen den Staat und einer steilen Karriere schwankt. Er ist damit aber eben kein S21er sondern viel mehr ein liberaler/libertärer Politiker (Oxymoron?).

Während mich das Theaterstück jetzt hier nicht weiter interessieren soll, muss ich doch einige Worte zu dem “Verdacht” äußern, dass der Götz ein S21-Grüner sein könnte. Mal abgesehen davon, dass die Parteisoldaten der Grünen ganz sicher eher dem Weisling ähneln als dem Götz, ist auch die Charakterisierung der S21-Bodensoldaten in diesem Bezug falsch.

Der Götz ist gerade in seinem Wesen eher anti-staatlich eingestellt (auch wenn er eher dies auf den Filz im Staate bezieht denn auf die Aufgabe des Staates selbst) und das sind eben die Verfechter von S21 nicht. Sie protestieren nicht GEGEN den Staat, sondern wie so oft bei lechts und rinks nur GEGEN die ART wie der Staat Politik auslegt.

Es ist nicht die Exekutive, die sie kritisieren, sondern die Legislative und die Ideologie. Wenn die selbe Art und Weise der Projektgestaltung für ein Solarkraftwerk oder einen Naturpark (gegen eventuell vorhandene “Vereine” oder andere interessierte Personen) anstehen würden, dann sind sie gleich dabei und dafür das der Staat das Projekt möglichst schnell ausführt.

Ich denke gerade aus diesem Grund passt der Götz und seine Ansichten eher zu apolitischen Liberalen, denn zu den S21-Protestlern. Denn wie sonst lassen sich die beiden letzten Sätze des Götzen und seiner Frau deuten:

„Himmlische Luft – Freiheit! Freiheit!“ - „Nur droben, droben bei dir. Die Welt ist ein Gefängnis.“

Wenn das nicht “anarchistisch” im besten Sinne Tolkiens ist, dann weis ich auch nicht…

Wednesday, November 17, 2010

Fraternité or Social Hatred

That logic can run deep and that logic arguments and reality often don’t mix can best be observed with social-democratic countries. They tend to favor everything in the name of people’s peace and friendship and trying to form a social conciousness that will help keep people brotherly in an atmosphere of togetherness. At least, that is the gist you often here about social warmness that is the ultimate goal of most socialist (social-democratic) legislation.

Now, we have a very striking example that shows this to be an utter lie and a stupid notion at best: Greece!

Here is what is going on in Greek society most of the time:

The Greek state was not just corrupt but also corrupting. Once you saw how it worked you could understand a phenomenon which otherwise made no sense at all: the difficulty Greek people have saying a kind word about one another. Individual Greeks are delightful: funny, warm, smart, and good company. I left two dozen interviews saying to myself, “What great people!” They do not share the sentiment about one another: the hardest thing to do in Greece is to get one Greek to compliment another behind his back. No success of any kind is regarded without suspicion. Everyone is pretty sure everyone is cheating on his taxes, or bribing politicians, or taking bribes, or lying about the value of his real estate. And this total absence of faith in one another is self-reinforcing. The epidemic of lying and cheating and stealing makes any sort of civic life impossible; the collapse of civic life only encourages more lying, cheating, and stealing. Lacking faith in one another, they fall back on themselves and their families.

It is not surprising, because I can testify to similar notions running deep in the German culture, which is only second in social-democratic feel-goody spirit. Just remember the time when there were some files about tax swindlers and stuff. The righteous hatred showed that German socialists are not nicer than Greek’s.

Perhaps we should learn from this the lesson John Galt already presented, socialist tendencies DO NOT make people have faith in other people and trusting to work with them. It actually spreads envious thoughts, jealousy, hatred for success and a deep distrust amongst members of its society. Check-Mate social-democracy..

Subventionen in der Energiewirtschaft

Ha, und diesmal bin ich sogar auf der Seite der Grünen, irgendwie. Denn in der Tat bin ich gegen jedwede Subventionen in der Energiewirtschaft und das hab ich auch schon öfter so geschrieben (bin jetzt zu faul die Links aus der Historie zu suchen).

Es ist nämlich immer noch so, dass weltweit die Subventionen für fossile Kraftwerke etwa das doppelte oder 3x der Subventionen für regenerative Energiequellen ausmachen. Dabei sollte man jedoch nicht vergessen, dass dies vor allem Staaten wie China sind, die gar keine privaten Möglichkeiten zu lassen. Dennoch ist es selbst in Deutschland so, dass beim Bau von so ziemlich jedem Atomkraftwerk staatliche Subventionen geflossen sind (im Gegensatz zu den meisten Kohlekraftwerken z.B.). Deshalb sollte man auch hier peinlichst darauf achten, dass man nicht eine Energieform verteidigt, die tatsächlich nur so einen großen Einfluss hat, weil Vater Staat einmal Mutter spielen wollte und sein Ziehkind bevorzugt hat.

Gleichwohl haben wir natürlich den gleichen Vorwurf an die regenerativen Quellen weiter zu geben, hier sogar in doppelter Art. Oft wird nämlich hier nur die direkte Subvention gezählt, also für Solar-Panels oder Windkraftanlagen. Indirekte Subventionen, d.h. der Abnahmezwang für die Energie (gesichert auf mind. 20 Jahre) wird hier nicht als Verbindlichkeit mit aufgenommen. Welcher der großen Energiegewinnungsarten nun letztlich die beste ist in allen möglichen Situationen kann man nicht abstrakt definieren.

Stattdessen würde sich ein höchst interessanter Energiemix einstellen, wenn man den Markt doch nur einmal in Ruhe und ein eigenes Equilibrium finden lassen würde. Leider kann man davon ausgehen, dass dies weder die CDU, noch die Grünen (noch FDP/LINKE/SPD etc.) machen werden. Dafür ist ihnen das Machtgehabe viel zu wichtig und die Möglichkeit populistisch Stimmen zu fangen zu einfach.

Schrecklich ist dabei nur, dass der durchschnittliche Bürger (egal welcher “Klasse) darauf auch noch reinfällt…

Tuesday, November 16, 2010

Ein offener Brief and ie Ökos (oder wie sie sich heut nennen)

Tja, eigentlich ist heute ja der Tag der Toleranz, so beschlossen von einem Gremium das unnötig ist, aber von der ganzen Welt toleriert wird, der Unesco. Aus diesem Grund mag ich auch ganz tolerant an ein Thema herangehen, dass mich schon seit einiger Zeit beschäftigt.

Oft höre ich von Ökos und Grünen: “Verschwendung ist eine Sünde [ok, ohne das Wort Sünde, aber zumindest böse]! Wir müssen die Ressourcen unserer Erde schonen, damit wir auch in der Zukunft gesund leben können.” Dem stimme ich natürlich partiell zu, auch ich bin dafür, dass die Ressourcen so sinnvoll, effizient und schonend eingesetzt werden, wie nur eben möglich.

Ab hier entzweit sich jedoch nicht nur unsere Vorgehensarten, sondern auch das Verständnis dafür, was denn nun schonend ist. Oft ist, das weil Ökos dazu tendieren innerlich Keynsians und ein bisschen autoritär zu sein (wenn man es schon nicht in der Erziehung lebt).

Während der Grüne bei seiner Vorstellung [ich benutze jetzt Grüner stellvertretend für alle Anhänger dieser Denklinie] von ressourcenschonend gerne an recycling und wiederverwerten denkt, bin ich da wesentlich rationaler.

Denn, wenn der Grüne wirklich Ressourcen schonen möchte und den Verbrauch dieser Ressourcen netto reduzieren möchte, dann müsste er umdenken, sich von alten keynsianischen Weisheiten lösen und sich eventuell meiner Denkweise anschließen.

IM Grunde der keynsianischen Wirtschaftslogik ist die Idee des kontinuierlichen Produzierens, um die Beschäftigung hoch zu halten. Es ist also nicht das Produkt das Ziel, sondern die Beschäftigung. Dazu verwendet man gerne mehrere Mittel:

- Mnetäre Stellmittel (Inflation etc.)

- Fiskale Stellgrößen (Subventionen, Steuerliche Förderung etc.)

Gerade Letztere, aber verdeckt auch Erstere, sorgen jedoch dafür das etwas passiert, was jedem Grünen eigentlich übel aufstoßen sollte. Subventionen sollten eigentlich etwas sein, dass jedem, der Ressourcen schonen möchte, übel aufstoßen würde. Subvention ist nichts anderes als die Verschwendung von Ressourcen, um etwas zu bauen, was eigentlich nicht gebraucht wird (zumindest nicht unter dem Einsatz dieser Ressourcen).

Mehrere kleine Beispiele habe ich natürlich auch vorbereitet:

Ein einfaches Beispiel ist hier Recycling. Recycling kann durchaus ökologisch (und ökonomisch) zu einer netto-Verbrauchsreduktion führen, z.B. bei Kupfer oder Aluminium. Beides sind Materialien, deren Herstellung teuer und ressourcenfressend ist, d.h. das Recycling verbraucht weniger Ressourcen als das Herstellen.

Es gibt jedoch auch viele Materialien, bei denen dies nicht sinnvoll ist, sei dies Plastik, Papier, Glas o.ä. Hier werden mehr Ressourcen in Form von Energie und eingesetzten Fabriken verbraucht, als man durch das Recycling einspart.

Nun gehen wir mal zu direkten Subventionen. Nehmen wir doch nur einmal Windräder und Solarpanels. Der Einsatz an Materialien für Solar-Panels und Windräder ist wesentlich höher (für die selbe Leistung) im Vergleich zu Kohle- oder Atomkraftwerken. Ich spreche hier nicht nur von den Materialien für die Komponenten, für die Verkleidung und den Transport/Produktion. Nein, die Menschen die dort arbeiten verbrauchen ja auch “Materialien” und sorgen somit durch ihr arbeiten auch dafür, dass Ressourcen verschwendet werden.

Oder nehmen wir nur das Elektromobil. In diesem wird eine Lithium-Batterie (in welcher Ionen-Kombination auch immer) verbaut, deren Herstellung, Wartung und Beseitigung eine ökologische Katastrophe ist. Nicht nur ist die Lithium Herstellung energieintensiv, sie wird auch ökologisch fragwürdig in China durchgeführt (und ich bin ein großer Gegner von Gewässerverschmutzung!). Wenn man sich nun anschaut, welche Stückzahlen E-Autos notwendig sind, um den jetzigen FAhrzeugbestand abzulösen, dann brauchen wir eine Kappa-Steigerung von mehr als 1000 %, was die Umweltverschmutzung sicher nicht eindämmen wird und gleichzeitig einen Raubbau an der Natur nach sich zieht(Lithium kommt nicht in hinreichenden Mengen in der Luft vor…).

Auch Stahl kommt nicht von ungefähr. Subventionierte Windräder sind durchaus mit dafür verantwortlich, dass in Chile und Australien unnötigerweise Kohle abgebaut wird und in Russland Eisen oder Stahl verschifft wird.

Man sieht also, dass Subventionen bei solchen Vorgängen helfen und oft sogar überhöhen. Genau weil in diesem keynsianischen Denken eben nicht das möglichst preiswerte und ressourcenarme Produkt im Vordergrund steht, dass dann auch nur für einen bestimmten Markt produziert wird, sondern die Produktion um der Arbeitsplätze willen. Die Folge ist, dass oft Produkte produziert oder gefördert werden, die in dieser Menge nie gekauft worden wären oder produziert worden wären, da sich ohne die Subventionen nur eine Minderheit das Produkt geleistet hätte.

Es wäre also an der Zeit auch für jene Grünen vielleicht mal bei klassischen Liberalen vorbeizuschauen und zu sehen, ob sich die beiden Ideologien nicht doch näher stehen als gedacht.

P.S.:

Will ich deshalb, dass man nichts mehr konstruiert und aufhört zu leben, damit keine Ressourcen mehr verschwendet werden? Keineswegs, aber man sollte doch so wenig verschwenden wie möglich ohne das dabei Wohlstand verloren geht.

Sunday, November 07, 2010

Movie Trailers – Do or Don’t

I had a conversation about movie trailers with a friend of mine. I said that I don’t particularily like watching trailers of movies I like to watch. I prefer a written information. Not only is a trailer more of a marketing tool than an information tool, but it also can be misleading. The trailer for the movie “Enter the Void” I saw yesterday (a very good movie, although a bit too long) is bad, because it is misleading. I watched the trailer afterwards and it wasn’t even remotely what the film was about.

And I think some people watched the trailer and had wrong ideas about the movie. They went to the cinema with expectations that were not met and thus left prematurely. The trailer hurt the movie more than it helped, imo. Not only was the story different from the trailer, but also the mood and the atmosphere were not the same, which was one argument of my friends for watching trailers.

I then made the mistake of saying that I like watching trailers before the actual movie. Of course, my friend tried to pin me on my contradiction here. But there is no actual contradiction.

I like watching trailers in the cinema for two reasons. First, if there are more trailers, then there are less commercials, which I really hate, because I already paid a premium of 8-10 bucks for the movie.

Second, if they pick trailers of movies not many know about, then this might give you ideas to check out, which is a good thing. Otherwise, I would miss most of the movies out there (though at the moment I think cinema is far behind TV Series imo. The latter just revolutionized itself and has made a bigger step forward than cinema).

Die Bundesliga im internationalen Vergleich

Es wird mal wieder Zeit einen Vergleich über die Stärke der Bundesliga zu starten. Gerne wird ja beschrieben, wie hoch die qualitative Dichte in der BL ist, als Beweis werden dafür die unerwarteten Tabellenführer genannt: Mainz, Hannover etc.

Hier werden Clubs gehypt, die letzte Saison noch auf keinem Zettel für die neuen Titelkandidaten gehandelt wurden, aber ist sowas auch von Dauer? Gerade erst hat Mainz gegen Freiburg verloren und damit den Anschluss an Spitzenreiter Dortmund verloren und auch sonst scheint der Formeinbruch, den manch ein Trainer in den ersten Wochen bei Mainz u. a. erwartet hat, gekommen.

Leider ist das kein gutes Zeichen für die Bundesliga, dann der einzige Club mit wirklich internationaler Größe, der FC B, rangiert weiterhin in den mittleren Rängen. Es ist also nicht weithin mit der Dominanz oder gar breite der Bundesliga. International beweisen die deutschen Clubs, dass sie selbst gegen die 3. Garde Europas, die Saloniki’s des Fussballs massive Probleme haben (nicht war Bayer).

Der BVB kommt als Tabellenführer über ein mageres 1:1 zu Hause und ein 0:0 auswärts bei PSG nicht heraus. Es zeigt sich, dass ausser vielleicht Schalke und Bayern kein Verein einen breiten Kader hat, um die Doppelbelastung zu halten. Und wir reden hier nicht über ein Valencia oder ein Barcelona, sondern über Paris St. Germain, die zwar ein guter Club in Frankreich sind, aber eben kein OL oder Marseille. Und auch Werder Bremen kam in der Champions League gegen seine Gegner zu keinem Sieg. Das man gegen Inter Mailand nicht gewinnen kann, ist dabei noch verständlich, aber gegen Tottenham?!

So sehr man auch die BuLi für ihre Dynamik loben kann, so wenig hat dies mit der breiten Klasse zu tun, sondern mit der breiten Mittelmäßigkeit. Mag sein, dass ich hier ein wenig zu schwarz sehe, denn so schlecht waren die Spiele von Bremen und Dortmund nun auch nicht, aber letztlich zählt das Ergebnis.

Es hat eben auch Vorteile, wenn man eine LIga hat in der Jahr für Jahr die selben Clubs oben stehen. Denn auf diese Weise kann man Substanz auf bauen, um die Doppelbelastung mit internationalen Spielen zu holen. Dies sind die Vorteile der Britischen oder der Spanischen Liga. Hier können die großen Clubs genug Geld und Spieler aufbauen, um sich international zu positionieren und gleichzeitig einen breiten Kader für die Liga zu haben.

Ob dies wohl anders wäre, wenn man statt EL und CL eine echte internationale Liga hätte, in der (ähnlich wie bei US Sports) die besten Clubs (Nationale Meister) spielen, die dann aber auch keine nationalen Spiele mehr haben.

Wie ein solcher Modus aussehen könnte, wüsste ich im Moment auch nicht, aber er könnte ähnlich wie mit der 5-Jahres-Wertung aussehen, um die Abstiegsplätze zu definieren…

Was mir an den Protesten nicht passt

Ich respektiere immer das Recht auf freie Meinungsäußerung, selbst wenn die Meinung anders ist als meine. Allerdings müssen gewisse Grundregeln der Höflichkeit und des Miteinanders abgesteckt sein und eingehalten werden.

Mein größter Grundsatz und meine wichtigste Regel ist hierbei: keine Gewalt! Wer Gewalt anwendet, der verwirkt sein Recht darauf zu protestieren oder von mir gehört zu werden.

In dem Fall darf Gewalt genutzt werden, um dieses Problem zu beseitigen.

Doch selbst wenn es nicht so wäre, und Gewalt ein optionales MIttel wäre, halte ich es für schwachsinnig, da es höchstens Antipathien schürt und eine vernünftige überzeugende Diskussion oder Präsentation von vorne herein unterbindet, da es zu stark polarisiert.

Und genau hier liegt das Problem, dass diese Terroristen (und genau das sind sie, die versuchen mittels Terror ihre Meinung durchzudrücken) haben, wenn sie so vorgehen wie hier. Sie verlieren die Legitimation ihrer Meinung Gehör zu verschaffen.

In ihren Aktionen haben sie gegen mehrere Grundregeln des gesellschaftlichen Miteinanders verstoßen:

  • Eine Missachtung des Nicht-Gewalt-Prinzips im gesellschaftlichen Diskurs
  • Die Missachtung grundsätzlicher Besitzrechte von Privatpersonen oder Firmen
  • Gefährdung der gesellschaft durch risikohaftes Verhalten (Stoppen der CASTOR-Transporter, Blockieren von Schienen)

Sie können da noch so sehr darauf pochen, dass sie alles tun, dass nichts schlimmes passiert, sie verhalten sich mal wieder nicht besser als Teenager und Kleinkinder. Wenn dies das Level ist auf dem heute Entscheidungen getroffen werden, dann ist das jämmerlich und zeugt von schlechter Erziehung und schlechten soft skills im Umgang mit den Mitmenschen.

Gleichzeitig ist es auch noch ein höchst intolerantes Verhalten, dass andere Meinungen und Lebensvorstellungen nicht akzeptieren kann. Und hier ist auch schon die Crux, dass diese Leute im Namen der Natur und Menschheit für ein besseres Leben streiten und währendessen alle Verhaltensweisen zeigen, die man von einem schlechten Menschen ohne Manieren gewohnt ist, von einem Rüpel.

CASTOR-Transporte und Idioten

Tja, mal wieder feiert die Presse (mehr oder weniger je nach Ausrichtung) die “Proteste” gegen die CASTOR-Transporte. Wobei die Worte Protest und Demonstration hier eigentlich schon nicht mehr stimmen und man schon fast von Terrorismus reden kann.

Was da passiert hat mit gewaltlosem Widerstand und freier Meinungsäußerung nichts mehr zu tun, mit Terrorismus und Dummheit um so mehr. Diese Leute spielen sich als “Schützer” auf, die jedoch auch nur ihre eigene kleine Meinung anderen Leuten aufdrücken wollen, die durchaus im Recht ihres Privatbesitzes handlen wollen (in diesem Fall eine Firma).

Die Kosten für diesen Schwachsinn tragen natürlich wieder wir anderen Leute, die eventuell nicht gegen Atomkraft sind, denn die Kosten für Polizei u.ä. sind Staatsausgaben.

Meine Geduld und Sympathien für diese Krawallmacher, die von gewaltloser Demonstration schon lange nichts mehr wissen wollen und in Ihrer Art ähnlich vernünftig agieren wie SA-Stoßtruppen, ist sehr sehr begrenzt. Nicht nur das die Idee den Zug zu stoppen doppelt dämlich ist, nämlich nicht nur, weil damit der Transport länger wird und eventuelle Strahlungsgefahren länger die “Natur” treffen könnten. Nein, wenn etwas passiert, dann würde es auch noch dort passieren, wo man am wenigsten reagieren kann. Alles in allem also Schwachsinn was hier wieder mal von den nicht-denkenden Umweltschützern zelebriert wird.

Gerne schmettern die Grünen (und ich meine hier nicht unbedingt die Partei) ja Kritik ab mit dem Hinweis, dass ihre Aktionen gewaltlos sind und damit nicht terroristisch. Leider ist das hier, wenn ich sehe das ein Polizei-Panzerwagen brennt, wohl nicht mehr zu halten.

Und mit solchen Leuten soll man einen Dialog führen? Vernünftig diskutieren? Eine Lösung für die Endlagerung finden?

Alles in allem ein trauriger Zustand in dem sich hier die Seite Deutschlands präsentiert, die gerade in den Umfragen oben schwimmt. Gleichzeitig aber auch ein starkes Warnlicht was auf Deutschland in der Zukunft zu kommt und warum wir wohl auf eine nicht ganz so rosige Zukunft blicken dürfen, wie es die ökonomischen Daten zur Zeit aufzeigen.

Sunday, October 31, 2010

Modernizing Learning Content

I always get bad reactions when I talk about educational material in private TV. And I must say that this is mostly true, especially with stuff like this happening (on History TV…). But in general TV is a bad place to learn things and yet it has a very strong point in its favor: Animations and video footage.

And yet, I wonder, we today have tools like computers and the internet and there still isn’t much well done learning material available for adults. Yes, there are a myriad of content sites aimed at children (especially the younger ones) but not all of them are truly educational (fact-based) and the ones that might be educational often have design issues.

There are several attempts by people to educate via youtube videos (yet there you have to believe that someone checked them for accuracy) but the major players of the education industry have yet to show that they can truly use the medium.

My idea is to integrate animations, videos and stuff as floating elements in a text. The option to read aloud the text is of course obligatory. This would be a true use of multi-media content in the new “age” of world wide web. And let aside things like Wikipedia and Encarta, which are already first steps, though Wiki is notoriously weak on displaying media-content on a one-page basis and Encarta is notoriously weak on performance and adaptability.

First of all, the content should be mobile-compatible, because mobile internet access is one of the fastest growing economic niches that exist. Secondly, you have to integrate sources to validate your articles at the end of an article. Third, you should arrange media content next to the appropriate paragraphs. Fourth, for every article a wiki-like TOC should be included and a newspaper-style summary is a must.

Your product should be available (as pay-for content?!) on the web, for mobile phones (see above) and on amazon-market, itunes and android-marketplace to ensure a broad availability and accessibility.

Will this provide instant success, I don’t know but I’d like to see it made and perhaps even based on wikipedia-content. You could charge for media-content though…

Thursday, October 28, 2010

Curiosity in the Question of Utilitarian Morality

Just watched a segment of Fringe and got interested in a question. The scene was as follows:

A politician drives to a lemonade stand run by children gives them 10 dollars and buys a lemonade. He is really kind and probably will be portrayed as a Democratic senator.

Now, he obviously is a nice guy that loves to help people (or at least appear as such, though for the poor guys this distinction is moot because help is help no matter the cause). Yet his policies might destroy the lives and the wealth of many people (poor and rich) despite his better intentions (I rarely believe that people willingly want to ruin other people).

Now, is this one small gesture of gratitude worth the hundreds of lives that will be ruined by his actions? If yes, then immediate action is always more important for you than the rescue of the social welfare, which brings you at odds with most of your thoughts about state and society. If no, then you have to explain why you still vote?

I literally haven’t seen many laws or actions by the government that did not entrail a negative net worth for the citizens. So, why do so many people still believe (and it is nothing else than pure believe) in the function of strong statehood?

Saturday, October 23, 2010

Die 45 h Woche - ist sie zirklich so schlimm

Tja, ueberall regen sich die Leute ueber die Aussagen eines Oekonoms der INSM (Institut der neuen sozialen Marktwirtschaft). Dieser behauptet, dass bei dem grassierenden Fachkräftemangel, bald die bisherigen Fachkräfte mehr als 45 h arbeiten müssen. Echt? Muss ich übrigens jetzt schon und das obwohl ich nur einen 40h Vertrag hab. Ist sogar bei den meisten Ingenieuren ganz normal und oft auch bei vielen Facharbeitern.

Doch das Problem ist, dass sich hier Leute aufregen und die Gesamtsituation aus dem Auge verlieren. Denn wie passt es zusammen, dass die Firmen mehr ausländische Facharbeiter wollen und die INSM vor der 45h Woche warnt. Nun, wenn Leute 45 h die Woche arbeiten müssen UND die Unternehmen keinen Ersatz finden, dann passiert folgendes: Die Löhne steigen...

Das ist natürlich nicht im Sinne der Unternehmen (deshalb der Wunsch nach mehr Immigranten), aber auch nicht im Sinne der INSM, weil es bedeuten würde, dass die Arbeiter mehr arbeiten und dann eventuell gefallen an höheren Löhnen und mehr Lohnautonomie finden.

Ich sehe dem ganzen recht gelassen gegenüber und kann die Aufregung der etwas kurzdenkenden Facharbeiter nicht verstehen. Dies kann nur ein Problem sein, wenn man sich als Arbeiter alles gefallen lässt und nicht mehr genug Selbstvertrauen und Eigenständigkeit besitzt, um sich dann umzuschauen und bessere Arbeitsplätze zu suchen. In diesem Fall würde nämlich hier bald ein Wettbewerb entstehen, der Arbeiter je nach persönlichen Präferenzen verteilt. Dank dem Mangel an Arbeitern bleibt nämlich dann den Unternehmen nichts anderes übrig.

Bin ich deshalb gegen Einwanderung? Nein, aber ich sehe es im Falle Deutschland realistisch: Die Einwanderer, die hier her kommen, sind meistens nicht sehr produktiv (schon gar nicht in den ersten 3 Jahren). Die Erfahrung machen auch einige deutsche Firmen zur Zeit (mein Arbeitgeber übrigens auch).

Thursday, October 14, 2010

Bahn und ökonomische Realität

Während in Deutschland die Bahn mit den üblichen Kriminellen… ähhh.. Politikern um ihr Prestigeobjekt Stuttgart 21 kämpft, entwickelt sich in Frankreich ein ganz eigenes Drama.

In der neuen WiWo wurde berichtet (leider nur Printausgabe), dass die SNCF auf Grund finanzieller Probleme dieses Jahr nur 17 Züge kaufen kann und ihre Pläne zur TGV-Expansion nach D aufgeben muss. Dies ist auf der einen Seite ein Rückschlag für alle Konsumenten, gleichzeitig aber eine natürliche Folge des Marktes. Die DB kann es sich noch leisten 300 Züge zu kaufen und wird jetzt wohl auch in den Eurostar einsteigen, was die Franzosen doppelt entzürnt. Der Politiker dort vergisst jedoch, dass sich Alstom und die SNCF zur Zeit weitere Züge auf der Strecke nicht leisten können und die DB nun mal Siemens als protektionistischen Kunden hat.

Nur, wie konnte es in dem Land der Highspeed Züge dazu kommen, dass die SNCF nicht mehr ihre eigenen Strecken bedienen kann. Galt doch die SNCF als ARgumentationsvorbild für die DB und die ganzen Fans der Eisenbahn-Mobilität. Nun, es hat sich heraus gestellt, was ich schon seit Jahren gesagt habe: Hochgeschwindigkeitszüge sind keine profitablen Unternehmungen. Es ist nur schwer Strecken zu finden, auf denen ein Zug in Komfort, Preis und Geschwindigkeit ein Auto oder einen Bus schlagen kann. Daneben macht es sich die SNCF selbst schwer, in dem sie ineffizient arbeitet (was größtenteils an den Gewerkschaften hängt). Es kann nicht sein, dass man quasi so viele Servicemitarbeiter beschäftigt, dass man pro Wagon 1 Servicemitarbeiter hat. Natürlich wird man damit nicht mehr Renditeziele von 17% oder höher erreichen können.

Die Folge ist, dass nun die DB für den Eurostar einspringen wird und wahrscheinlich auch die Strecke Straßburg-Lyon befahren wird. Daneben ist geplant den Eurostar noch bis nach Hamburg oder Mannheim fahren zu lassen, was wiederum ein Wunsch der DB ist.

Man könnte jetzt meinen, dass ich gegen die SNCF eingestellt bin und pro DB, aber das stimmt so auch nicht. Die DB ist nämlich keinen Deut besser. Bestes Beispiel ist der Bahnhof Stuttgart. Wenn sie unbedingt einen solchen weiteren (nach dem HBF Berlin) Protzbaut haben wollen, sollen sie ihn doch selbst finanzieren. Wenn es eine so tolle Idee ist, würde das ja möglich sein, mindestens mit dem vermieten der Verkaufsflächen.

Doch stattdessen haben wir ein politisches Desaster und einen “Durchgangsbahnhof” der einen Rückschritt in der Bahnverbindung Stuttgart bedeutet. Statt einem Kopfbahnhof mit 16 Gleisen soll es ein Durchgangsbahnhof mit 8 Gleisen werden. Auch wenn die Züge “durchfahren” können, wird die Kapazität durch die Halbierung um eine gewisse Leistung reduziert, die bestätigte auch jüngst das Bundesamt für Verkehr.

Es kriselt also an allen Fronten der Schienen-Mobilität und das zu recht.

Latency – Hohe Stromkosten für Deutschland

Gerade sind die Grünen vor allem in BW im Auftrieb. Hier wird ihnen ein Prozentergebnis in der Popularität von annähernd 32% (laut SWR 1) unterstellt. Und dennoch werden schon im nächsten Frühjahr die Leute, die ersten Folgen des Grünen-Wahns kennen lernen.

Doch was hat das alles mit dem Begriff Latency aus der “Informatik” zu tun? Nun, Latency beschreibt die Zeit zwischen einer Aktion auf einer Seite eines Netzwerkes und der Reaktion auf der anderen Seite. Es ist quasi die Wartezeit bis eine gewisse Aktion auch wirklich mit ihren Konsequenzen beim Endnutzer ankommt.

Genau dies erleben wir in Deutschland gerade. Letztes Jahr war es der Einfluss der Windkraftanlagen auf den Strompreis, die dank der 2-jährigen Verspätung der Strommarktkalkulationen erst dann erstmals durchgriff. 10 % Windanlagen können mit ihren hohen Kosten und hoher Ineffizienz nicht am Markt vorbeigehen und natürlich wurde die Schuld den EVUs zu geschrieben und eben nicht der Bundesregierung und anderer z.Z. nicht regierender Schergen.

Doch jetzt ist auch die Latency der zweiten großen Strompreisbombe zu Ende gegangen. Endlich werden die Subventionen des Ökostroms in eine Nettoverteuerung umschlagen und somit den Nettowohlstandsverslust durch Solarstrom widerspiegeln. Doch um die Sache noch zu verschlimmern, steigt auch noch dieser Ökobonus um 1 ct/kWh und wird damit das Problem noch verschlimmern. Da die Bundesregierung den privaten Solarenergie-Einspeisern auch noch eine Abnehmegarantie von 20 Jahren angeboten hat, wird dieses Problem sich in den nächsten Jahren noch verschlimmern.

Die Folge sind ein Preisanstieg um 7% oder etwa 25 € pro avg. bundesdeutschem Haushalt (Quelle: SWR 1). Ich schiebe hier recht frei den Grünen die Schuld zu, was jedoch etwas unfair ist. Eigentlich sind alle Parteien daran schuld, denn man sieht keine Partei, die etwas dagegen unternimmt. Selbst CDU und FDP, die großen Atombefürworter, sind hier nicht gegen vorgegangen, sondern haben sich zu Komplizen gemacht.

Tuesday, October 12, 2010

Wenn die Qualitätssicherung schlampt…

… dann kommt so etwas dabei raus wie der neue Corsa. Nicht das von der fahrmotorischen Leistung viele seiner Konkurrenten besser sind, keineswegs. Ich kann mich damit abfinden bei einem Mietwagen auf Leistung zu verzichten und eben nicht mit 180 auf der Autobahn zu fahren.

Ich kann sogar verschmerzen, dass die Klimaanlage immer noch nicht beim Kleinwagen angekommen ist und das Dämpfung dort immer noch zu wörtlich genommen wird.

Was man jedoch nicht verzeihen kann und wo gleich 3 Sparten der Opel-Entwicklungsabteilung geschlampt haben, ist der Blinker!

Wirklich, Leute, was habt ihr Ingenieure und sonstigen schlauen Leute euch dabei gedacht dieses Produkt serienreif zu machen. Entweder er wurde nie erprobt, oder die Versuchs-, Proto- und QS-Leute haben allesamt geschlafen und der Entwickler wohl zu viel geraucht.

Was ist denn nun das Problem?

Nun, die verwegenen Ingenieure bei Opel haben sich gedacht den altertümlichen mechanischen Schiebehebel mit 3 Stellungen für den Blinker abzuschaffen. Stattdessen wurde ein elektrischer Wippschalter mit nur einer stationären Position verbaut. Dies bedeutet, dass man zum blinken nach links, den Hebel kurz nach unten drücken muss und für blinken nach rechts kurz nach oben. Das Prinzip ist auch gar nicht schlecht, wenn man ein Kurve fährt. Einmal den Hebel nach oben gedrückt, das Licht fängt an nach rechts zu blinken und hört auf, wenn das Lenkrad von der Drehung zurück kommt.

Das Problem fängt jedoch an, wenn man einmal nicht kurvt sondern nur kurz einen Spurwechsel macht. In diesem Fall bleibt das Licht nämlich angeschaltet, da man nicht den Grenzdrehwinkel für das Ausschalten durch Gegendrehen erreicht hat. Man überholt also rechts und das Licht blinkt wild weiter. Aus Verzweiflung drückt man den Hebel nach unten und hofft, dass das Auto so klug ist dies als Stopp für die Blinkanlage zu erkennen. Weit gefehlt, plötzlich blinkt man in die Gegenrichtung! Nach mehrmaligem Probieren hilft dann nur ein sanfteres Probieren bis man den nötigen sensiblen Druck ausübt, um tatsächlich eine Arretierung hin zu bekommen.

Manchmal, aber nur manchmal, geht das Blinken alleine dadurch weg, dass man längere Zeit geradeaus fährt, aber das is mehr oder weniger Zufall.

Gelinde gesagt ist das jedoch ein QS-reinfall, wie er im Buche steht und es ist unerklärlich, wie dieser durch die QS und FMEA bei Opel gehen konnte, ohne entdeckt zu werden…

Vielleicht sollte Opel mal über Beta-Tester nachdenken, die so etwas Probe fahren. Andererseits hat Opel schon seit Jahren Probleme mit Ihren Blinkern und Lenkradhebeln. Mal ist es ein sogen. verrückter Blinker, der zu schnell blinkt, obwohl er nicht defekt ist oder der rechte Knickhebel geht nach der Hälfte der Lebenszeit auf Grund schlechter Verarbeitung kaputt…

Friday, October 01, 2010

Ein Beispiel warum staatliche Entwicklungshilfe nicht funktioniert

Rayson stellte ja hier schon die argumentativen Einwände eines Ex-Auswärtigen Amts Mitarbeiters gegen eine effiziente Auslandsentwicklungshilfe vor. Hier bezog sich das ganz konkret auf Afrika, aber ich denke das einleuchtenste Beispiel kommt eben nicht aus Afrika, sitzt aber recht nahe vor unserer Tür:

Ost-Deutschland.

Auch Ost-Deutschland bekommt seit der Wiedervereinigung von uns Wessis (und allen Steuerzahlern, also auch sich selbst) Gelder als Aufbau-Ost zu geschustert. Diese Gelder sind nichts anderes als Entwicklungsgelder, aber eben nicht nach Afrika, sondern an einen minderbemittelten Teil in Deutschland.

Nun sehen wir das diese Gelder seit nun mehr knapp 18 Jahren quasi nichts bewirkt haben und wirkungslos verpufften. Ja, die Gelder hier sind wesentlich kleiner als die für Entwicklungsländer, beziehen sich aber auch auf nur ein “Land” (im Gegensatz zu ganz Afrika/Asien).

Dazu kommt, dass ja theoretisch die Situation in D perfekt sein sollte: Grundlegende INfrastrukur existiert, Law and Order sind vorhanden und ein demokratischer Grundrechtestaat steht auch. Dennoch ist das Ergebnis bescheiden und zeigt wieder einmal, das mit reinem “ich schenke Geld” eben keine Verbesserungen geschaffen werden, sondern Fehler nur übertüncht und weiter alimentiert werden.

Ost-Deutschland sollte als abschreckendes Beispiel für die Idee: Schmeiße Geld an armes Land und bekomme Arbeitsplatz-Oase gelten…

Wednesday, September 29, 2010

Der “Eklat” um ein Computerspiel

Ja, heute werden mal die ganzen Konservativen (und sonstigen “Stock-im-Arsch” Menschen) abgehandelt und mal nicht speziell links-autoritäre Totalitaristen.

Was ist der Grund? Nun, zur Feier der deutschen Einheit hat ein Kunststudent an der HfG Karlsruhe ein Spiel heraus gebracht, dass einen entweder als Mauerwächter oder als Flüchtling spielen lässt und somit hautnah das Gruseln lehren kann.

Natürlich ist das den ganzen Moralaposteln zu wider, würde es doch der eigentlichen Sache nicht dienlich sein und den Kindern Mordwaffen näher bringen.

Hat es einer der Kritiker gespielt? Nein, die meisten sitzen im fernen Berlin und haben also nicht einmal die Finger am virtuellen Drücker gehabt. Schimpfen können sie aber dann doch. Die Frage ist jedoch, ob ihre Kritik im Kern berechtigt ist.

Als Verteidiger der Meinungsfreiheit (und damit eben auch der Freiheit der Kunst) sollten doch gerade jene Leute ein bisschen Distanz und Offenheit waren. Denn nur weil sie die Kultur und die Jugend heute nicht mehr verstehen, heißt das nicht das diese so interpretiert, wie sie glauben das sie es tut.

Vielleicht ist das Programm wirklich Mist (kann es ja noch nicht spielen, da es erst Anfang Oktober rauskommt ;)), vielleicht aber auch sehr sinnvoll. Darüber hinaus zwingt NIEMAND die Kinder (oder Eltern) das Spiel zu spielen, d.h. jeder kann es selbst entscheiden. Leider ist Entscheidung und deren Freiheit etwas, dass (interessanterweise) diesen Leuten zu wider ist, weshalb sie ein bisschen ihre eigene Mission verraten und sich in die gänzlich ältere Tradition der DDR-Mentalität versetzen.

Gut gemacht, wer solche Argumente hat, der braucht gar keine Gegner mehr, da er sich selbst erledigt.

Tuesday, September 28, 2010

Caritas und Armenhilfe

Es gibt schon “Experten”, die haben eine sehr seltsame Ansicht der Welt und offensichtlich kaum ein Verständniss für ihre eigene Aufgabe. Wovon ich rede? Nun, gerade kam ein kleiner Beitrag im SWR über die Hartz IV Kürzung von 5 € und wie schrecklich das doch wäre. Dazu meldete sich dann auch ein Sprecher der Caritas zu Wort und forderte doch allen ernstes:

Der Staat muss mehr für die Armen tun..

Wirklich?  Ist das in der Zwischenzeit der Standpunkt der Kirche und der Caritas? Ist das etwa ein Eingeständnis, dass sie überflüssig geworden sind? Sollte die Caritas nicht eben für private menschliche Hilfe stehen, anstatt sich in die Reihe der Staatsbefürworter zu setzen?

Für mich war das eigentlich sehr eindeutig: die katholische Kirche ist auf dem besten Weg sich selbst aus dem Verkehr zu ziehen und letztlich für mich langsam komplett gestorben..

Winnenden, PC-Spiele und Tatwaffen

Es scheinen sich die Experten mal wieder zwischen zwei Fronten aufgeteilt zu haben, ohne der Wahrheit näher zu kommen. Die Medien, Politiker und ein Haufen besorgter Eltern sind entgeistert über die Freizeitbeschäftigung des Täters. Sie glauben das Action-Shooter an allem Schuld sein (gerade die Eltern sollten sich hier jedoch an die eigene Nase fassen, bevor sie irgendein Unternehmen beschuldigen!!!).

Sie glauben, entgegen wissenschaftlichen Ergebnissen, dass tatsächlich die Anzahl der gewalttätigen PC-Spiele (nicht etwa Horrorfilme) daran Schuld sein, indirekt scheint das auch ein Freund des Täters zu bestätigen (“Er hat mit mir Horrorfilme geschaut und Counter-Strike gespielt”). Da fragt man sich dann natürlich auch, warum nur der Täter gewalttätig wurde und nicht der Freund?

Die zweite Front baut sich auf Seiten der Pazifisten, Grünen, Kirchen und PC-Spieler auf. Die sagen nämlich, dass das ganze nicht an den Spielen, sondern an der Verfügbarkeit von Schusswaffen, dem Zugang zu diesen und dem Training mit selbiger liegen.

Auch hier bestätigen wissenschaftliche Ergebnisse eben nicht dieses Argument (vor allem Statistiken aus den USA zeigen eher das Gegenteil: Der verantwortungsvolle Umgang mit Schusswaffen senkt die Mordrate).

Bei beiden Argumenten kann man nur eines herausstellen, beide gehen von NICHT verantwortungsvollem Umgang mit dem Subjekt aus, d.h. letztlich ist die Tat eben eine Folge von unsachgemäßem und falschen Umgang mit PC-Spielen, Waffen und dem Kind selbst. Denn hätte der Vater oder die Eltern besser auf sein Kind aufgepasst und sich um es gekümmert, dann wäre es (wie tausende Kinder jeden Tag) nicht in die Versuchung gekommen so zu reagieren.

Weder Waffen noch Videospiele bringen Leute um, gehässige, verlassene und suizidgefährdete Kinder/Erwachsene tun es.

Politik hat selten etwas mit Wissenschaft zu tun…

Jaja, die Linken, wie auch manche Konservative, geben ja gerne vor, dass sie auf der Seite der Wissenschaft stehen (besonders gerne in den USA bei den Demokraten). Letztlich ignorieren sie, wie die Rechten, jedoch jegliche Ergebnisse, die Ihnen nicht gefallen.

Dies ist nichts besonderes, denn das ist Politik. Ich komme darauf, weil ich während des Nachhause fahrens SWR 1 gehört habe und der Reporter (Umwelt-“Experte” … hust.. der dann zum Thema “Energiepolitik” schwandronierte – was auch immer da ein Umweltexperte zu suchen hat) erstaunt war, dass im neuen AKW-Verlängerungsgesetz wieder einmal kaum Wissenschaft, dafür aber viel Lobbyismus stecke. Er beanstandete dabei, dass nicht genug gute Politik betrieben würde, und diese keinen Einfluss hatte.

Da fragt sich doch der denkende Mensch: Was zur Hölle war denn daran nicht Politik? Wie naiv und scheuklappenbehaftet muss man denn rum rennen, um mit seinen 20+ Jahren noch nicht gemerkt zu haben, das genau solche Deals der Grundsatz der Politik sind. Politik ist genau diese Art des schlecht-schlecht Dealbrokerns, bei der alles raus kommt nur keine sinnvolle Lösung.

Es gibt kein von den meisten Deutschen verehrtes ehernes Gut “Politik”. Es gibt nur das was die Eliten (mit gutem Desinteresse an wissenschaftlichen Ergebnissen) vor gibt und was die Medien unterstützen und gleichzeitig bei ungefähr 50 % des Volkes ankommt.

Wer das noch nicht kapiert hat, hat als Experte beim Radio nichts verloren und offensichtlich in den Jahren nach dem Schulabschluss auch nichts mehr gelernt…

Thursday, September 23, 2010

Why rounded stones don’t like to sit on top of each other – technical Edition

There are several possibilities to explain why you can’t easily fit two “round-shaped” rocks on top of each other and even press against the upper stone without him sliding/falling off the lower stone.

However, I will explain it from the view of technical mechanics explaining three physical “properties” while I do it.

First, I have to tell you that you could set two stones above each other in such a way that even a high force wouldn’t force them off each other. However, the stones would have to be perfect.

image

However, this changes, when we have to consider real geometry. Unlike this special geometry, real geometry is not perfectly (or ideally) round. And in 95% of all cases the roundness deviation will not be compensated along the circumference.

Instead we have two stones lying on top of each other, both have a center of gravity which is not on the same axis with the contact point and thus we have not only a contact force at the contact point, but also a torque, which translates in a rotation movement of the body on this contact point.

image As you can see the right half of the picture shows the real situation with real rocks. Even if you don’t press on them, they have a center of gravity and thus a force which is pulling them down along the Axis of gravity. Now, the axis of gravity of the blue and violet rock are not symmetric like in the ideal example. This has of course a consequence for the stability. Without an external force, the rocks would just sit on each other (think space), but on Earth they will experience some force. The distance between the two centers of gravity introduces a torque around the contact point, which is the support for the upper stone.

The normal distance between the two axis of gravity may be called the distance d. This distance is the lever of the Force F with regard to the Support Point / Contact Point.

T1 = d * F

image

Since the Support F is only fixed in downwards direction, the rock can (and will rotate around the contact point) and thus roll of the lower rock.

This means the rock was in a meta-stable and statically undefined position. When the torque applied to the rock, we have a rolling contact between rock 1 and 2. The contact point herein has the velocity 0, the center of gravity of the constrained Rock 2 has the speed resulting from the moment in tangential direction.

So, ultimately with this small example, I can explain three concepts:

  • Center of Gravity and Support
  • Torques and lever
  • Rolling Contact and Center of Rotation

Actually, I also explained the difference between reality and mathematics. Although even mathematicians disagree on this solution, because of convergence problems ;)

It was certainly nothing special, but just wanted to share it.

Magnetic Spring System (Part I)

In an attempt to chronicle my further simulation attempts in Matlab (and by expanding the scope of my investigations into this matter), I will now continue with a Electric Spring Damper system. At the moment it is only an Electric Spring System with indirect dampening due to the magnetic fields’ static behaviour, but this might change.

It is directly related to something I do for work, where I am working with springs and dampened systems (clutch discs), so one could see it as an extension of work into my free time! Argh.

As a small sketch from paint, the system looks like this:

image

So, we have three distinct force properties that can influence the movement of the mass. The mass inertia itself, the spring property ( c ) and the eletric field from the magnet. Furthermore we will have a one-dimensional observation along the lines of the system designated x.

The differential equation for this simple system is given by:

m * x’’ + x* c/m – E*x/m = x_0 * c /m

with
m = mass of the point mass
c = spring rate
E = electric field strength (function of distance and max E-Strength)
x_0 = unloaded length of the spring (also the initial condition of the system in the first case)

I am starting off simple by leaving out several things which can complicate the simulation easily:

  • There is no friction (dampening) in the spring
  • The spring will not be used until solid position
  • There won’t be any parametric input in the beginning
  • The magnetic field will be constant over time
  • There is no gravity (to be done) yet

And now what I still have to do:

  • Introducing gravity (simple)
  • Introducing friction (trickier in keeping the system stable)
  • Introducing wear in spring
  • Introducing real magnetic field mechanics (using an electric source) – will have to read up on that one
  • Simple representation (hard)
  • GUI for parametric input (hard and probably too time consuming)
  • If real magnet properties are not achievable, at least go for a more quadratic relationship between force and distance in electric-magnet.

Next comes a little summary of how the simulation in matlab looks like. I first wrote a small library to load all the constants more easily and to be able to later configure them more easily.

image

As one can easily observe I have dimensioned the magnet for a maximum range of 100 mm (+-). Also, the spring is pretty weak (usual Springs for forces up to 300 N may be as stiff as 30 N/mm).

Also, the mass is pretty heavy for such a weak spring, but I will tune these as soon as the results are according to my expectations of the system. I also want to look for the critical frequency (eigen-frequency) later on, which will be relatively interesting to see how a more complex damper will change the approx. w_0 = sqrt(c/m).

But I digress here and should come back to the last part. For the rest of the little simulation, I just implemented the differential equation in its cleaned up shape as a Simulink-Model. The equation in question is:

x’’ = (x_0*c)/m - (x*c)/m + (e*(x-x_0))/m

And the resulting model looks like this:

image

Since my initial condition was only the starting position of the mass point on the x-axis, I only added an IC to the second time-integrator (from speed to location). IC_Integrator1 = 50 mm, while IC_integrator = 0.

I then ran the simulation for 100 s and got the following results, which match with what I would expect from this system and at least the coil spring does react like this in reality.

image

The first curve is the force due to the spring load. The second curve represents the change in the E-field force on the mass point and the third curve is the actual position of the point of mass.

More on this later.

Ein offner Brief zu anderen Autofahrern

Tja, seit ich täglich 70 km pendle, geht es mir gehörig auf die Nerven, wie meine Mitbürger fahren. Es ist wirklich so, dass lange Pendelstrecken aus einem einen schlechten Menschen machen.

Deshalb hier nur ein paar einfache Grundregeln, wie man Autofährt und wie man nicht sich im Straßenverkehr verhält:

1. Man fährt mit dem Verkehr, d.h. wenn der Verkehr auf der linken Spur schneller als 120 km/h fährt, dann versucht man auch, wenn man überholt sich dieser Geschwindigkeit anzupassen. Man fährt NICHT auf der linken Seite und versucht ein 10 km/h langsameres Auto zu überholen OHNE zu beschleunigen. Es sei denn man mag einen Stau verursachen und ein Arschloch sein.

2. Man fährt rechts, vor allem wenn man nur unwesentlich (< LKW + 20 km/h) schneller ist als die langsame rechte Spur! Ansonsten hält man den Rest nur auf. Man versucht nicht mit 120 km/h durchgehend auf der linken Spur zu bleiben! Ach ja, und mit 60 km/h (= LKW Speed) in einer 80 km/h begrenzten Zone innerhalb einer Baustelle (2 Fahrspuren) fährt man NICHT rechts! Schon so ist es schwer auf 2 Spuren den selben Durchsatz zu erreichen wie bei einer 3-spurigen Bahn!

3. Bitte, bitte, wenn ihr aus einer Verengung auf Grund einer Baustelle hinaus fahrt BREMST nicht ab, dass führt zu einem langen Rückstau (Rastatt heute: 4 km) und es lag NICHT an den in Rastatt hinzukommenden Autos!

So, dass sollte eigentlich erst einmal reichen. Viel Spass beim Autofahren lernen!

Monday, September 20, 2010

Hypocrisy on both sides of the Atlantic Ocean

Indeed, there is hypocrisy in Germany as well as in the US, but here I will detail two examples, which I find most interesting.

The first is the business-as-usual approach of European petty prejudice against Americans: They are gun-nuts and they are uncivilized because a lot of people die because of firearms.

This is the most stupid and unfounded “argument” that is however most often used. It is typical for a people like the Europeans who have grown accustomed to being subservient of their states. In this sense of the potential they are less free than a century ago.

Most arguments run along the line of gun violence statistics and yet, I wonder, did they really read all the statistics? There is a difference between states (in the US) which have gun control and those which have less gun control. In the latter actual murder rates are down and they perform better than the former.

On top of that the US might have a better argument when they say that in the US less people die of wide-spread firearm utilization than of speeding accidents on Germanies Autobahn.

And here comes the hypocrisy of the Americans who have no problem to risk the potential death due to firearms, but have speed limits that are mostly ridiculous. They let children play with AK47s, but they give you a ticket if you drive faster than 90 mph or even do behave in a way the Cop doesn’t like. For a nation that calls out Europeans as wimpy, this is the most wimpiest move I have seen (and don’t get me started about their stupid approach towards sex and pornography).

So, I think both sides could learn a bit from each other. The thing is that I believe the Americans could more easily adopt a German highway system than Europeans could understand and accept the true nature of guns.

But then Europeans were conditioned by centuries of rampant authoritarianism (me like always being the exception that proves the ruel) and all the people that opposed it moved to the US. If it were not so, then they wouldn’t outright oppose gun rights, because ultimately the only thing that stands between you and totalitarianism is a gun and like-minded people.

Sunday, September 19, 2010

Offener Brief an die Atomkraftgegner

An all die witzigen Demonstranten in Berlin, aber auch an den Rest der Anti-Atomkraftgegner habe ich Frage. Wie stellt ihr euch denn eure alternative Welt vor? Sagt das doch mal klar und deutlich und bitte nicht mit nur 3 Worten (‘Kein Atom-Strom’).

Ich würde gerne eine realistische Alternative sehen und zwar in der Form eines Businessplans. Denn ohne den würde kein Mensch etwas machen oder gar eure Ideen akzeptieren.

Ihr werdet es schwer finden mit nur Luft und Liebe und Sonne eine nachhaltige Versorgung Deutschlands auf die Beine zu stellen. Gelinde gesagt es wird ein teures Utopia bleiben, in dem sich nur die reichsten 30 % ausleben können. Das mag natürlich für die modernen Ökos reichen, die in den schönen Stadtvierteln im Süden außerhalb Berlins ihre Villen haben; für den armen Straßenfeger wird es jedoch hart.

Ich würde sogar eine Wette darüber abschließen, dass ihr keine Möglichkeit findet eine sichere Versorgung Deutschlands vorzustellen, die realistisch ist, bei der nicht eine der folgenden Quellen tragend ist (Atomkraft, Kohlekraftwerk, Heizkraftwerke) und die vom Preisniveau her dem heutigen Markt entspricht oder nicht mehr als 110 % des heutigen Niveaus hat, vor Subventionen natürlich. Ihr seht das anders? Dann schreibt es doch einfach in die Kommentare.

Saturday, September 18, 2010

Die Grünen und Stuttgart 21

Die Grünen haben meiner Meinung ein großes Problem. Sie sind sich zwar in manchen Themen treu, aber dennoch schwanken sie bei auf der gesamten Linie doch sehr stark. Dies liegt wohl hauptsächlich darin, dass sie gerne Fakten ignorieren, die ihrem öko-wohlfühl-Sinn wiedersprechen oder zumindest ihrem bisherigen Vorgehen. Dies sieht man bei Atomkraftwerken und Co2-Emissionen, aber eben auch bei der Bahn.

Der durchschnittliche Grüne ist ein großer Fan der Bahn, ist sie doch die “ökologische” Konkurrenz zum bösen bösen Auto (oder noch schlimmer dem Diesel-Automobil).

Dennoch finden sich eine Mehrheit der Grünen-Anhänger unter den Gegnern von Stuttgart 21. Dies liegt vielleicht daran, dass jetzt erstmals vor ihrer Haustür ein Mammut-Bahnprojekt gebaut wird und sie merken erstmals was für eine Geldverschwendung der Personentransport auf der Schiene eigentlich ist. Viele mögen auch den Bericht des Bundesamts für Verkehr gelesen haben, in dem aufgezeigt wird, wie der Frachtverkehr durch diesen Prunkbau vernachlässigt und geschädigt wird.

Doch neben diesem Problem in der Grünen Seele, spricht leider auch der ehemalige S21-Sprecher ein weiteres Problem an: Während der ganzen mehrjährigen Planungsphase hat sich kein Widerstand geregt von der Grünen Fraktion. Ob dies in der Bevölkerung genauso war, ist mir leider nicht bekannt (da kann es schon geschwellt haben, vor allem hier in Karlsruhe war unsere Abneigung gegen das Verschleudern von Milliarden zu spüren, dafür hat Stuttgart uns aber mit einer Mini U-Bahn gekauft).

Es ist ein bisschen seltsam, dass ausgerechnet beim ersten Spatenstich plötzlich das Blut der Bürger in Wallung gerät und somit auch das der Berufspolitiker. Der Zeitpunkt ist deutlich opportunistisch für die Partei (Wahlen nächstes Jahr) und auch ein bisschen heuchlerisch.

Und dennoch können die Bürger Stuttgarts dieses Mal auf meine Unterstützung zählen, denn auch ich halte das Projekt für überflüssig und viel zu teuer. Weder aus Gründen des Umweltschutzes, noch aus Gründen der Infrastruktur wird uns dieses Projekt weiter bringen. Denn trotz des riesigen Bahnhofes wird dafür der Ausbau verschiedener Bahnstrecken auf Eis gelegt oder vertagt, was nicht nur die SBB auf die Palme bringt, sondern auch die Logistik-Sparte der Bahn.

Sunday, September 05, 2010

Broken Window Theory und Abwrackprämie

Was war denn nun die Abwrackprämie? Ein sinnvolles politisches Mittel oder rausgeworfenes Geld. Es war allen beteiligten klar (oder sollte es zumindest – ansonsten waren es Idioten), dass diese Art von Aktionismus nicht lange funktionieren kann. Entweder würden die Kosten für das Programm zu hoch (da jeder Idiot dann angefangen hätte sich ein neues Auto zu holen und das System zu betrügen) oder es würde nur kurzweilig sein, was bedeuten würde, dass 3 Monate gute Zahlen und hohe Verkäufe gefolgt würden von 3 Monaten keine Verkäufe. Und genau so war es dann auch: Der kurze Blitz nach oben in den Absatzzahlen wurde sofort abgelöst von einer Rückkehr zu normalen ernüchternden Zahlen.

Dann Anfang diesen Jahres erholte sich der Markt langsam wieder und es gingen normale Auftragsnachfragen bei den automobilherstellern ein, wobei hier immer noch im low-cost Sektor eine Lück klafft. Premiumhersteller wie BMW und Mercedes freuen sich jedoch schon wieder auf eine Rückkehr zur Normalität.

Doch bedeutet dies jetzt, dass die Abwrackprämie als Stütze funktioniert hat? Bedeutet es das man sie als eine gelungene politische “Waffe” ansehen kann?

Hier würde ich es klar verneinen, denn die 5 Milliarden € werden nicht mehr zurück geholt, man könnte sogar sagen, sie werden dem Steuerzahler nicht nur einmal sondern zwei mal abgenommen. Denn die neuen Autos müssen ja von jenen Auto- und Nichtautobesitzern getragen werden, die entweder kein Auto oder ein 8 Jahre oder jüngeres Auto hatten. Und diese müssen wohl bald auch noch ein plus an KFZ-Steuern hinnehmen. Für den Steuerzahler sieht es also dünn aus.

Doch wie sieht es bei den anderen Punkten aus, die so gerne für die Abwrackprämie angebracht werden:

  1. deutsche Autofirmen werden gefördert und sind als großer Arbeitgeber schützenswert (wie scheinbar auch Banken).Bitte? Man kann jede verdammte Industrie am Leben erhalten, wenn man nur genug Geld rein schmeißt, wie man am deutschen Bergbau erkennt. Es folgt daraus aber nicht, dass diese Industrie je wieder profitabel arbeiten wird, oder nicht sogar überholt ist.
  2. Die modernen Autos werden einen positiven Effekt auf die Umwelt haben. Inwiefern hat es einen positiven Effekt für die Umwelt, wenn nicht nur alte Autos + Batterien entsorgt werden müssen, sondern jene “neuen” Autos auch noch produziert werden müssen. Unter dem Strich wird da bei well-2-wheel Betrachtungen ein großes dickes rotes Minus stehen, denn diese Autos wurden vor ihrem eigentlich life-cycle Ende aus dem Verkehr gezogen. Und es ist immer noch so, dass die Fixkosten von Autos wesentlich höher sind als die Betriebskosten, auch umwelttechnisch gesehen.

Darüber hinaus muss man eben auch Opportunitätskosten und Möglichkeiten in Betracht ziehen und hier fliegt diese Regelung dann voll auf die Schnauze. Man schafft keine Reichtümer in dem man nutzbare Produkte zerstört. Im Gegensatz, diesem Spendieren von nicht wirklich nachgefragten Produkten an Leute, die eigentlich nicht das Geld dazu haben (im Moment), ähnelt in seiner Denkweise sehr stark an den Grund für die Immobilienkrise: Man gebe Kredite und Geld Geschenke an Leute, die es sich eigentlich nicht leisten können, damit diese sich ein Gut (Haus, Auto) kaufen, das als notwendig angesehen wird.

Einige Gedanken zum Konjunkturpaket II

Es ist jetzt doch einige Zeit vergangen, seit dem das Konjunkturpaket aufgelegt wurde und in der Bevölkerung herrscht doch zur Mehrheit der Glaube, dass dieses Maßnahmenpaket dazu beigetragen hat, dass die Krise in D nicht so schlimm ausfiel wie in den USA.

Wirtschaftspolitisch haben die USA und Deutschland sehr ähnlich gehandelt, beide haben sie große Infrastrukturpakete aufgelegt und dafür sich hoch verschuldet, wobei die USA tiefer in die Taschen gegriffen hat als D. Doch 50 Milliarden sind nicht grad eben wenig und von diesem Geld ist noch nicht einmal die Hälfte ausgegeben worden bzw. in konkreten Projekten angekommen. Infrastrukturförderung bedeutet in politischen Sphären, dass es Jahre dauert bist das Geld in der realen Wirtschaft ankommt, vorher streiten sich politische Bürohengste um die Prestigeprojekte.

Dies bedeutet, dass die meisten Maßnahmen des Pakets noch nicht einmal gezündet haben, da ist die Krise (zumindest vorerst) vorbei. Wie sicher dieser Aufschwung ist, wird sich noch zeigen, denn bisher profitieren wir nur von einem Währungswertunterschied und einer vorläufigen Rückkehr zu normalem Wachstum in der Automobilindustrie.

In den USA sieht das anders aus, hier jedoch hat auch die Immobilienkrise ordentlich zu geschlagen und im Gegensatz zu Deutschland, hat man dort auch direkter in die Wirtschaft eingegriffen. Man hat den Verlust-Moloch GM mit Milliarden gefüttert, während sich D geweigert hat auch nur einen Cent für Opel (im Gegensatz zu GM effizienter) auszugeben.

Auch die Abwrackprämie wurde in den USA wie auch in Deutschland probiert und hatte, wie nicht anders zu erwarten einen recht einseitigen und kurzweiligen Eindruck:

untitled[1]

Stattdessen mussten die Autokonzerne den Rest 2009s mit Sparmaßnahmen und großen Rabatten überwintern, um 2010 wieder normale Erholungszahlen zu haben. In Deutschland sah dies ganz ähnlich aus und auch hier war es nur eine temporäre Stütze, die den Automarkt bis ins Frühjahr 2010 beschäftigte.

Doch die beiden Stimulipakete in den USA und D gehen noch weitere gemeinsame Wege, denn auch die USA haben in ihrem Vertragswerk vorgesehen das der Ausbau von Breitband-Internet in ländlichen Gegenden vorangetrieben wird. Dabei wird nicht einmal über eine kosten-nutzen Situation nach gedacht. Ist es wirklich notwendig, dass Leute, die es offensichtlich nicht brauchen (sonst würden sie in der Stadt leben) 50 Mbit Leitungen bekommen? Schon heute braucht der durchschnittliche Anwender im Internet nicht mehr als 16 Mbit, was man in den meisten ländlichen Gegenden in D erreicht. Stattdessen werden hier Geld und endliche Ressourcen für etwas ausgegeben, dessen Nutzen vage ist und undefinierbar.

Und auch bei Forschungszuschüssen spielt die Bundesregierung Gott und sucht sich die Gewinner aus: Elektromobilität bekommt einen riesen Zuschuss in 500 Millionen €. Als ob nicht Unternehmen selbst diese Forschung tragen könnte, da es sich hier nicht um Grundlagenforschung dreht. Stattdessen wählt die Regierung wieder einmal Gewinner aus, und hat damit wiederholt nicht aus der Geschichte gelernt, dass man nicht einfach Forschung dadurch betreiben kann, dass man den Leuten einen Batzen Geld hinwirft und sagt: Jetzt mach mal.

Forschungsfortschritte kommen von spontanen Erfolgen einzelner Einsteins und die bekommt man nicht dadurch das man selbst sich für so klug hält zu wissen wo das Geld hin sollte. Vor allem, wenn man in dieser Richtung dann auch noch mit der Bewertungstabelle einer Großbürokratie anrückt, ohne einen Sinn für vermarktbare Ideen..

Die Senkung der Einkommenssteuer halte ich hingegen für eine gute Idee, leider jedoch wurde auch hier nur ein Reförmchen, anstatt eine komplette Überarbeitung der Richtlinien ausdiskutiert. Es ist jedoch von sehr hoher Wichtigkeit, dass ein gerechtes Steuersystem endlich auch in Deutschland wieder als ZIelsystem gelten sollte. Denn der derzeitige Zustand mag für Steuerberater und Advokaten interessant sein, der Otto-Normalbürger erschauert nur verwirrt vor dem Gesetzesberg und fühlt sich ungerecht behandelt. Hier kann Deutschland sogar von den östlichen Europastaaten siegen lernen, die haben moderne einfache Steuersysteme entwickelt und umgesetzt, leider haben sie nicht alle Lehren verwirklicht und sitzen jetzt in der Kreditfalle.

Doch wieso steht Deutschland so viel besser dar als die USA, obwohl sich die Stimuli so sehr gleichen. Hier gibt es mehrere Gründe, die zusammenspielen:

  • Die Immobilienblase traf besonders die USA
  • deutsche Unternehmen spekulierten im Osten und nicht in den USA
  • die Realwirtschaft hatte höhere Eigenkapitaleinlagen als die USA Firmen
  • Kurzarbeit und Betriebsräte zahlten sich (im Gegensatz zu Gewerkschaften bei GM/Ford etc.) aus. Es wurde flexible auf Auftragseinbrüche reagiert.
  • Der Staat machte verhältnismäßig geringe Schulden und hielt sich aus direkten Förderungen von Unternehmen weitest gehend zurück
  • Der Euro stürzte ab und erlaubte eine ausgedehntere Exportwirtschaft

Der letzte Punkt ist jedoch mit Vorsicht zu genießen, da es sein kann, dass dieser fiskalische Effekt nur von kurzer Dauer sein wird. Es mehr ein Einmaliger Push-effekt.

Wednesday, September 01, 2010

WELT-Watch – heute: Märkte nicht verstehen

Tja, da hat die Welt doch heute mal wieder einen neuen Bären gerissen: Ist Lehman Brothers ein Opfer der Spekulanten geworden, titelt das “Blatt”.

Da basteln die “Journalisten” des Berliner Tagesblatt an einer modernen Dolchstoßlegende (sie erinnern sich noch; die böse Sozialdemokratie damals). So soll Lehman Brothers von Spekulanten in den Ruin getrieben worden sein. Nun wäre es rein theoretisch durchaus möglich eine AG mit gezieltem Aufkauf und schnellem Verkauf von Wertpapieren in Bedrängnis zu bringen (vielleicht sogar bis knapp an den Ruin), es ist jedoch eine Mär, dass dies tatsächlich geschieht. Die einzige Ausnahme ist jedoch, wenn die Firma/der Konzern tatsächlich auch in realitas keine Werte besitzt, die dies verhindern sollten.

Was könnte denn passieren, wenn der Kurs eines Konzerns durch einen schnellen Ausverkauf sinkt? Nun, als erste würde es zu Kapitalnot bei dem Konzern und zu einem Aufschrei an der Börse kommen. Würde sich dies jedoch wirklich in den Bankrott des Konzerns fortsetzen?

Nun, das kommt in erster LInie darauf an, ob der Konzern wirklich so ein schlechtes Portfolio hat, oder nicht. Wenn er es nicht hat, dann werden andere Käufer den Verkauf als Schnäppchen sehen (vor allem wenn sie einen Wissensvorsprung haben) und die preiswerten Aktien vom Markt kaufen. Dies mag die betreffende Firma kurzzeitig quälen, aber auf lange Sicht wird dabei kein negativer Restbestand bleiben.

Es könnte jedoch auch sein, dass eben jene Schnäppchenjäger erst einmal zögern. Es könnte ja einen guten Grund geben, dass andere Marktteilnehmer mit mehr internem Wissen etwas zurückhalten, was durchaus einen begründeten Verkauf zu lässt. In diesem Fall könnte ein Konzern durchaus in eine finanzielle Notlage kommen. Dann jedoch muss der Konzern erst einmal durch den langen Bankrott-Prozess und sollten dann die real Werte besser aussehen als durch den Markt prognostiziert, wird nicht einmal viel passieren und das Verfahren wird abgebrochen.

Außerdem wird ein schnell sinkender Aktienkurs nicht nur dem Unternehmen sondern auch den anderen Eigentümern (Share Holdern) schaden.

Wenn diese Methode so eine tolle Idee wäre, dann hätte es in der Geschichte der Börse schon weit mehr dieser Verkäufe gegeben. Dies ist jedoch nicht der Fall, was sich wiederum aus den oben aufgeführten Gründen ableiten lässt.

Sunday, August 22, 2010

3D-Measurement systems can be so cool

As a lover of modern technologies and an engineer myself, I always find new technologies (in all kind of places) to be interesting and fun to understand. Of course, I belong to a small subset of humanity that thinks those kind of things are cool (probably the majority is male).

So, if you are not into that kind of stuff, either bear with me or skip the post.

Modern measurement technology is getting better and better. When I look back only 15 years, then I don’t see any 3D-measurement stations that could virtually built a model of the work piece you sit in front of them. Then computer aided manufacturing introduced numerical control based computers to the production line and at the same time 3D-sensor units were introduced to control the end product (especially when it has a complex geometry).

As anyone knows who has worked in a workshop only once in his life (or played with wood cutting), you will never reach the perfect dimension you wrote down in your sketch. You will always miss it by several hundreds of Millimeter (or more). These imperfection of the real world production are included in the conception of the work piece by allowing for certain tolerances. However, you have to check your finished product to see whether it complies with those tolerances or not. To do this, we use different measurement tools. We can use rough measurment tools like rulers or gauges, which measure between 0.05 – 0.2 mm differences adequately.

But the more complex the piece gets the harder it is to manually measure those tolerances. So, we started using computers and fine metal pressure sensors to aid in the verification of tolerances.

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As you can see this is already an improvement over manual measurement or even old-days two point measurement stations.

But while these methods work fine with metal, which has high stiffness and is harder compared to other materials. We often get the problem that plastics are not that stiff and thus bend when measured with a contact sensor tool.

The solution is optical measurement and this is really cool. You place your work piece on a well-lit white background and you have two cameras in a fixed angle to each other. You will then start to project a grid on the work piece to allow the cameras to set their coordinate system on the work piece.

Afterwards the cameras start to take pictures and because the computer knows the differential angle between the cameras, he can calculate a 3-D model of the work piece and compare it to a 3D-model of CAD-drawing.

The result is something like this:

image

The differences between theorectical and actual dimensions and tolerances of the car are seen in this picture. They are color-coded between blue (small differences) and red (high differences).

Yes, there are many problems with this kind of measurement (as with all measurements). The maximum measurable difference highl depends on the material and the exact set-up of the cameras and the work piece. For example, several metal pieces are a problem for optical measurement, because their reflectivity blinds the cameras thus they have to painted white and less shiney. However, this will add a level of paint to the material dimensions which can vary due to complex angles in the work piece (corners will have more paint in them that level surfaces f.e.).

But especially for plastics this is just a great way to measure them and will make verification of batches much easier and more precise. And what do those machiens cost? Well, a huge amount of money (around 500.000 €).

Wednesday, August 18, 2010

Stuttgart 21 – Keine Alternative?!

Heute habe ich mal wieder Radio gehört, den staatssender SWR 1 und weil man ja während des Fahrens auf der Linken Spur mit 170 sonst nichts zu tun hat, habe ich eben auch bei den Nachrichten gut zu gehört. Offensichtlich tobt in Stuttgart der gleiche Kampf wie in Karlsruhe: Bürger gegen Infrastrukturprojekte.

Die Grünen sind in beiden Fällen (wie auch ich – wie oft kommt es vor das wir einmal auf der gleichen Seite stehen ;)) gegen diese Projekte. In Stuttgart wirft das Land und die Stadt den rebellierenden Bürgern vor, dass diese doch gar keine Alternative zu S21 haben. Ich glaube, dass ist ja mal der beste Orwell der letzten Zeit.

Nicht nur müssen sich die Bürger scheinbar, so die Oligarchen, nachweisen, dass es Steuerverschwendung ist und nicht anders herum, nein, es wird auch noch gemeint es gäbe keine konkurrierenden Projekte, die man dafür unterstützten könnte. Hier jedoch irrt der Staatsmann, denn gerade erst hat das Bundesamt für Verkehr eine Studie gebracht, in der gezeigt wurde, dass Investitionen in die Schiene (spezielle Güterverkehr) wesentlich sinnträchtiger wären, als Prestigeprojekte ohne großen Effekt.

Wer das noch nicht vorher wusste, der wird sich jetzt durch eine Studie bestätigt fühlen. Interessanterweise sehen das die DB und die Stadtführer anders, aber die schielen auch nur auf Stimmen und Wähler und eben nicht auf die Vernunft und wirtschaftliches Denken.

Etwa die selben Anschuldigungen kann man in Karlsruhe wieder holen und auch hier geht es um ein überteuertes Prestige-Projekt, dessen Sinn streitbar ist.

Verschwendung und Geltungssucht sind halt immer noch weitverbreitete Folgen von ausgeweiteter Staatstätigkeit und deren Anreizsystem, dass eben nicht vernünftiges, sondern Massenamnesie aehh… wählerbezogenes Verhalten fördert.